Genua

Die italienische Hafenstadt Genua (ital.: Genova) ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt in der Region Ligurien im nordwestlichen Italien an der Mittelmeerküste. Die Altstadt von Genua ist eine der größten in ganz Europa. Die Patrizierhäuser und die prunkvollen Paläste, beispielsweise an der Via Garibaldi, bilden einen kontrastreichen Gegensatz zur Altstadt. Genua ist ebenfalls Heimatstätte vieler berühmter Personen. Bekanntester Sohn der Stadt ist wohl Christoph Kolumbus. Für Gäste bietet die Stadt viel Kultur, Einkaufsmeilen und ein reiches Nachtleben. Außerhalb der Stadt locken der Apennin und Naturparks. Im Westen des Hafens der Universitätsstadt steht die "Lanterna", ein 76m hoher Leuchtturm, der schon seit dem 4. Jahrhundert als Orientierungspunkt für Seefahrer dient. Der Hafen Genuas, einer der größten Häfen im Mittelmeer, erhält seine Bedeutung vor allem durch das Hinterland, welches durch die Industriegebiete von Mailand (Milano) und Turin (Torino) geprägt ist. Die Stadt, die heute rund 600.000 Einwohner zählt, besitzt eine lange Geschichte. Angefangen als kleiner Hafenort zu Beginn der Beseglung des Thyrrhenischen Meeres über das erste Auftauchen der Römer und die Herrschaft verschiedener Mächtiger war Genua Schauplatz vieler Ereignisse. Von Rom kam man vermutlich auch damals schon über die Via Aurelia nach Genua, eine Küstenstraße entlang der Nordwestküste, die in ähnlicher Route auch heute noch von Genua nach Rom führt.
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