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Klaipeda, auf der Spur der Kreuzritter

Auf der Spur der Kreuzritter
Für einen Besucher aus dem Westen ist Litauen ein geheimnisvolles Land. Die wilden Wälder, den mystischen Höhlen und die wunderschöne Bernsteinküste mit den menschenleeren Stränden. Auch die dortigen Städte werden immer öfter als die beliebtesten Reiseziele gewählt. Eine von ihnen, ist die Hafenstadt Klaipeda.
Eigentlich müssen wir uns bei den Kreuzrittern, auch Schwertbrüderorden genannt bedanken, für die wunderschöne Stadt Klaipeda. Sie haben nämlich die Geschichte der Stadt geprägt. Im Jahre 1252 haben Sie an der Ostseeküste (heute Litauens Westen) eine Holzfestung Namens Memelburg gebaut. Nach vielen turbulenten Regierungsgeschichten, wurde 1923 die Stadt dem Land Litauen angeschlossen.
Klaipeda zählt heute ca. 210.000 Einwohner und ist der größte Handels- und Fischereihafen Litauens. Die Werftindustrie ist der Hauptarbeitgeber dieser Region.
Womit kann uns Klaipeda überraschen? Die Lage der Stadt zwischen dem Kurischen Haff und der Mündung des Flusses Dange, ist schon interessant. Umgeben von unzähligen kristallklaren Seen, ist Klaipeda einen Besuch wert.
Auch in der Stadt gibt es viel interessantes, z.B. Meeresmuseum und Aquarium (Delphinarium). Man kann zahlreiche Sporthallen, Yachtclubs und Parks besuchen. In den Hotels herrscht der europäische Standart, und die Menschen sind nett und freundlich.
Die dortige Herrschaft der Kreuzritter ist zwar mit einer Niederlage beendet worden, aber die Welt hat jedoch eine wunderschöne Stadt dadurch gewonnen.
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