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Kulturzentrum Nürnberg

Kulturzentrum Nürnberg
Es leben ungefähr 500.000 Einwohner in der Frankenmetropole Nürnberg.
Der Stadtname geht auf das Wort "nuorenberc" zurück, welches im Jahr 1050 erstmals urkundlich erwähnt wurde und "felsiger Berg" bedeutet.
Im 15. Jahrhundert bildete Nürnberg das Zentrum des Humanismus in Deutschland und verdankte dies einerseits ihren Grundlagen, dem Fernhandel und Handwerk, andererseits Karl dem Großen, welcher in der "Goldenen Bulle" von 1356 festlegte, dass jeder neu gewählte deutsche Kaiser seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten solle. Als die Freie Reichsstadt Nürnberg 1424 zum Aufbewahrungsort der Reichskleinodien bestimmt wurde, war sie auf dem Höhepunkt der Macht angelant. Neben dem Humanismus befand sich hier auch das Zentrum der Wissenschaften, Malerei und Bildhauerei im Mittelalter, es wurden z.B. der Globus und die Taschenuhr erfunden und Maler und Schnitzer wie Albrecht Dürer und Veit Stoß sind Kinder der Stadt. Im 20. Jahrhundert gewann die Stadt unter anderem durch die Nürnberger Prozesse internationale Aufmerksamkeit.

Aufgrund der belebten Stadtgeschichte gibt es heute vielerlei Sehenswürdigkeiten, wie das Albrecht-Dürer-Haus in der Albrecht-Dürer-Straße, welches in verschiedenen Sprachen über das Wirken und Leben des Künstlers informiert; die Nürnberger Felsengänge in der Bergstraße, die vielen Bewohnern in Kriegszeiten das Leben retteten; das Nassauer Haus in der Karolinenstraße, dass eines der besterhaltenen Beispiele mittelalterlicher Turmhäuser darstellt und der Weinstadel am Maxplatz als eines der schönsten Gebäude Nürnbergs.
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