Erholung in Palanga

Der litauische Kurort Palanga ist vielen deutschen Urlaubern unter dem ehemaligen deutschen Namen "Polangen" ein Begriff. Die Stadt an der litauischen Ostseeküste liegt mit seinen 20.000 Einwohnern ungefähr 20 Kilometer von Klaipeda entfernt und 300 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Vilnius.
Neben Neringa gehört Palanga zu den bedeutendsten litauischen Urlaubszentren und ist mit seinen Parks, der langen Strandpromenade und dem bedeutenden Bernsteinmuseum das gefragteste litauische Erholungszentrum am Meer.
Nachdem Palanga 1253 erstmals urkundlich Erwähnung fand, feierte die Stadt 2003 ihr 750-jähriges Bestehen. Erst im Jahr davor war das Kurhaus als ältestes Symbol Palangas bei einem Feuer vollkommen zerstört worden.
Sehenswert sind in dieser Stadt die über Jahrhunderte hinweg den einzigen litauischen Ostseezugang bildete, unter anderem der Botanische Garten, welcher im 19. Jahrhundert von Graf F. Tiškevičius finanziert und von dem bekannten französischen Landschaftsarchitekten Edward Fransua Andrė angelegt wurde.
Das Bernsteinmuseum gehört zum Nationalen Litauischen Kunstmuseum und wurde, 1963 gegründet, in dem Anwesen von Graf F. Tiškevičius aus dem 19. Jahrhundert mit 15 Räumen und über 4.500 Ausstellungsstücken eingerichtet.
Das Dorf Nemirseta, oder zu deutsch Nimmersatt, welches auch zu Palanga gehört, bildete zu preußischen Zeiten den nordöstlichsten Ort des Reiches und ist Ursprung des Reimes "Nimmersatt, wo das Reich sein Ende hat...".
Palanga ist mit dem Flugzeug günstig von Copenhagen, Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main oder Köln zu erreichen.
Dieser Artikel wurde abgelegt unter: "Palanga".