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Rabat

Rabat
Die Reise in die jüngste der vier Königsstädte führt an die Bou-Regreg Mündung an der Nordküste von Marokko.
Rabat ist nicht nur die Hauptstadt Marokkos sondern auch die zweitgrößte Stadt des Landes und der Sitz der Regierung.
Als weiße Stadt umgeben von einer etwa 5 Kilometerlangen ockerfarbenen Befestigungsmauer bietet sie, eingeschlossen vom Atlasgebirge im Osten und dem Atlantischen Ozean im Westen, einen märchenhaften Anblick.
Die ersten Besiedlungen des Mündungsgebietes Bou-Regreg lassen sich auf das 3. Jahrhundert vor Christus zurückführen. Zu römischen Zeiten wurden dort rege Handlungsbeziehungen nach Karthago betrieben.
Im 10. Jahrhundert jedoch erst bekam Rabat seinen Namen durch die Errichtung eines Ribat. Im 12. Jahrhundert wurde das Ribat durch Abd el-Moumen weiter ausgebaut in die Kasbah.
Die Kasbah ist nur eine von vielen Sehenswürdigkeiten auf der Reise durch die weiße Stadt.
Durch Sklavenhandel und Piraterie erlangte Rabat im 17. Jahrhundert enormen Reichtum. In dieser Zeit wurde auch die Medina errichtet, die heutige Altstadt.
Im 18. Jahrhundert wurde die Stadt durch ein Erdbeben und den Übergriff der Franzosen zerstört. Erst 1912 erlangte Rabat wieder Bedeutung durch die Erklärung zur Verwaltungshauptstadt.
Die Reise nach Rabat bietet neben romantischer Optik, geschichtlicher Berg- und Talfahrten auch eine lebendig moderne Atmosphäre durch Kaffeehäuser, üppige Gärten und wunderschöne Parks.
Im Hafen wird auch noch heute reger Handel mit Teppichen und Leder betrieben.
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