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Santo Domingo

Santo Domingo
Santo Domingo de Guzmán ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit knapp 2 Millionen Einwohnern im eigentlichen Stadtgebiet und ca. 3 Millionen im Großraum die größte Metropole des Landes. Santo Domingo ist Sitz eines Erzbischofs. Santo Domingo liegt an der Südküste der Insel Hispaniola und beheimatet den bedeutendsten Hafen der Dominikanischen Republik. Die Stadt wurde im Jahre 1496 von Bartolomeo Kolumbus, dem Bruder Christopher Kolumbus, an der Mündung des Flusses Ozama gegründet. Damals unter dem Namen La Nueva Isabela bekannt ist die Stadt somit die älteste, von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt.

Die in Santo Domingo beherbergte Kathedrale Santa Maria de la Encarnación ist die älteste Kathedrale Amerikas. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1521, die Einweihung 1540). 1546 wurde sie von Papst Paul III zur ersten erzbischöflichen Kathedrale der Neuen Welt erhoben.
Bis 1992 waren in der Kirche die Gebeine von Kolumbus aufgebahrt, welche allerdings dann anlässlich der 500-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas in den neuen Faro de Colón überführt wurden. Die älteste Universität Amerikas wurde im Jahr 1538 eröffnet. Während der Trujillo-Diktatur hieß Santo Domingo von 1936 bis 1961 Ciudad Trujillo. Im Jahr 1990 erklärte die UNESCO die historische Altstadt (span. Ciudad Colonial) am westlichen Ufer des Río Ozama zum Weltkulturerbe der Menschheit.
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