Sousse

Sousse ist die drittgrößte Stadt Tunesiens und liegt am südlichen Ende des Golf von Hammamet.
Ursprünglich wurde sie im 9. Jahrhundert vor Christus als Hadrumet von den Phönizern gegründet und war eine der wichtigsten karthagischen Häfen.
Um 647 wurde die mittlerweile in Justinianopolis umbenannte Stadt durch arabische Eroberung vollständig zerstört und erst im neunten Jahrhundert durch die Aghlabiden wieder aufgebaut. Von den Aghlabiden bekam sie den heutigen Namen Sousse und die Sehenswürdigkeiten entstanden, die dieser Stadt ihre arabische Atmosphäre vermittelt haben.
Die Ribat, die schon zu römischen Zeiten entstanden waren, wurden zu Festungen erweitert. Mit 6 Ecktürmen und einem 27m hohen Wachturm diente der Ribat in früheren Zeiten dem Erspähen von Feinden.
Heute sind die Ribat nur noch in Monastir und Sousse erhalten und bieten den Touristen auf ihrer Reise einen wunderschönen Panoramablick über die Stadt und das Meer.
Der Kasbah ist das Wahrzeichen von Sousse. Sein 30m hoher Signalturm dient heute als Leuchtturm für die Schiffahrt.
Im Erdgeschoß des Turms befindet sich eines der bedeutendsten Museen des Landes das ebenso eine beliebtes Ziel auf der kulturellen Reise durch Tunesien ist.
Neben den geschichtlichen Aspekten der Stadt, besticht Sousse aber auch durch die wunderschönen kilometerlangen feinsandigen Strände.
Eine Reise nach Sousse ist die perfekte Mischung von Erholung und Kultur für die ganze Familie.
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